Musische Erziehung, ästhetische Bildung und Darstellendes Spiel in der österreichischen Pfadfinderbewegung zwischen 1930 und heute

 

Philipp Lehar M.A., Innsbruck

 

Abstract:

Vorbemerkung:

Es ist ein langer Zeitraum und ein großes Thema. Daher ist nur ein Überblick mit Auslassungen möglich. Vieles kann im mündlichen Vortrag nur angerissen und erst im schriftlichen Beitrag ausgeführt werden. Wie für die deutsche Pfadfinderbewegung gibt es auch für die österreichische Pfadfinderbewegung wenig wissenschaftliche Studien. Eine zentrale Quellensammlung fehlt, und so ist die Recherche erschwert. Bis 1976 werden in meinem Vortrag aus Zeit- und Quellengründen nur die männlichen Pfadfinder berücksichtigt.

Zugänge:

  • Eigenes Erleben als Jugendlicher und Jugendleiter
  • Der historische Zugang als Historiker und Mitarbeiter des Pfadfinderarchivs Tirol

Methoden:

  • Diskursanalyse in österreichischen und z.T. ausländischen Pfadfinderzeitschriften und Ausbildungsschriften
  • Auswertung von Logbüchern und Berichten aus Pfadfinderzeitschriften
  • Zeitzeugeninterview
  • Teilnehmende Beobachtung und Reflexion eigener Erfahrungen

Der Vortrag gliedert sich in drei Teile:

  • Ein Überblick über die österreichische Pfadfinderlandschaft zwischen 1930 und heute
  • Fünf Thesen
  • Zusammenfassung

Fünf Thesen:

  • Musische Erziehung ist bei BiPi bereits angelegt und gehört zum Pfadfindersein
  • Pfadfinden ist ein geschützter Entwicklungsraum, in dem eigene Talente und Fähigkeiten entdeckt und weiterentwickelt werden können.
  • Imitation ist ein Faktor, der die musischen Aktivitäten über den gesamten Zeitraum mitbestimmte.
  • Musische Erziehung und Darstellendes Spiel wurden häufig mit anderen Zielen verknüpft.
  • Schöpferisches Tun ist ein wichtiger Bestandteil für ganzheitliche Erziehung.

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Martin Lochter

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